Die Rosé-Weine der Provence haben sich mit ihrer tiefen Verwurzelung im südfranzösischen Lebensstil längst auch hier als Sommerbegleiter etabliert. Dank ihrer eleganten Finesse und Vielseitigkeit sollten sie jedoch nicht nur von Juni bis August in unseren Gläsern schimmern: die vielseitigen Rosés de Provence sind zu jeder Jahreszeit die perfekten Essensbegleiter. Angepasst an das Wetter, nicht an die Saison – so machen es die Französinnen und Franzosen.

Die Rosé-Weine der Provence sind zu jeder Jahreszeit ein Highlight. Bekannt und geschätzt für Ihre Vielseitigkeit, Qualität und Eleganz, sind sie der perfekte Begleiter zu einer breiten Palette von Gerichten. Diese Rosés, die in der südfranzösischen Weinregion Provence beheimatet sind, sind das Ergebnis von jahrtausendealtem Knowhow in Kombination mit diesem aussergewöhnlichem Terroir. Mit ihrem frischen und lebendigen Charakter von fruchtig bis zu blumig, sowie ihrer hellen Farbe sind die Rosé-Weine der Provence nicht nur kulinarisch ein Genuss, sondern auch ein Ausdruck regionaler Identität und tief verwurzelter Weinbaukunst.

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Von leichten Vorspeisen bis zu herzhaften Hauptgerichten
Die Rosé-Weine der Provence können wunderbar ein komplettes Menü begleiten. Sie harmonieren hervorragend mit Meeresfrüchten, vegetarischen Speisen, Fisch, Geflügel, verschiedenen Käsesorten und exotisch-scharfen Gerichten. Damit bieten sie eine hervorragende Ergänzung zu so gut wie allen Küchen dieser Welt. Die grosse Stärke der Vins de Provence: sie benötigen keine überkomplexen Speisen, um zu glänzen. Aufgrund des komplexen aromatischen Potenzials und der hohen Qualität kann der Provence-Rosé auch nur mit geschnittenen Tomaten und Olivenöl genossen werden – die Raffinesse liegt in der Einfachheit.

Lachs-Sashimi verfeinert mit Pfefferbrot und Kürbis-Carpaccio. ©Highfoodality

Pasta mit Pilzen. ©Küchenchaotin

Ein frischer Menüauftakt ist zum Beispiel der gebratene Lachs mit Joghurt und Gewürzen, serviert mit Avocado und Granatapfel, genau wie das klassische Lachs-Sashimi, aber verfeinert mit Pfefferbrot und Kürbis-Carpaccio. Dazu passen die belebenden roten Beeren und spritzigen rosa Zitrusfrüchten der Provence-Rosés, deren frischer mineralische Kern dem Wein echte Tiefe und Finesse verleiht. Funktionieren beide auch als Stand-alone Gericht!

Weiter geht es mir einem cremigen Nudelgericht mit Pilzen, dessen weiche Rahmsosse die leichte Würzigkeit des Roséweins optimal umschmeichelt. Auch in der Kombination mit internationalen Gerichten zeigen die Rosés ihre Vielseitigkeit: In einem würzigen Couscous mit Mini-Patisson-Kürbissen begleiten die Rebsorten Cinsault und Grenache im Provence-Rosé sowohl die Schärfe, als auch die süssen Komponenten des Gerichts wunderbar elegant.

Rosés zu winterlichen Gerichten
Werden die Tage kürzer, heisst das noch lange nicht, dass wir keinen gekühlten Rosé mehr im Kühlschrank haben dürfen. Für alle Liebhaber*innen von herzhaften Herbst- und Wintergerichten empfiehlt sich ein Schweinekarree mit Rosa-Pfeffer-Cranberry-Sauce. Das Gericht findet durch die fruchtige und leicht pfeffrige Note der Cuvée aus Cinsault und Grenache aus der Provence eine perfekte Balance. Eine ähnlich überraschend ruhige Harmonie bringt die Verbindung von Provence-Rosé mit den olivengefüllten Kalbsröllchen mit Kartoffel-Pastinaken-Gratin, Vanillequitten und Aprikosensauce mit sich. Bei diesen wohltuenden Herbst-Winter-Kombinationen möchte der Rosé weniger erfrischen, als mehr schmeicheln.

©SOWINE

Mythos aufgedeckt: Was hat es auf sich mit den Sommer-Weinen?
Um den Rosé-Wein ranken sich einige weit verbreiteten Mythen. So hält sich zum Beispiel hartnäckig die Annahmen, dass Rosé lediglich als Aperitif oder ausschliesslich im Sommer genossen werden sollte. Warum ist das so? Ihre leichte und frische Typizität macht sie zwar ideal für sommerliche Tage, ihre kulinarische Vielseitigkeit ermöglicht jedoch ebenso Genussmomente bei kühlerem Wetter oder zu festlichen Anlässen. Das zeigen die oben genannten Rezepte. Darüber hinaus wird Rosé in der Provence traditionell ganzjährig getrunken, angepasst an das Wetter, nicht an die Saison.

Woher kommt der Mythos, dass Rosé-Wein nur im Sommer genossen werden kann?
Dieser Mythos ist auf ein kulturelles Konstrukt des 19. und 20. Jahrhunderts zurückzuführen, als Tourismus immer populärer wurde. Damals ging die Landwirtschaft zurück und die Haupturlaubszeit hat sich auf den Sommer verlagert. Der Rosé-Wein war im südfranzösischen Urlaub aufgrund seines erfrischenden Charakters bei heissem Wetter beliebt – dieses sommerliche Erlebnis nahm man mit nach Hause. Schade eigentlich, den Genuss so zu begrenzen!

www.vinsdeprovence.com

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